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Beschluss im Bundestag zur Reduzierung von Antibiotika-Resistenzen: Antibiotika gezielt verwenden, Resistenzen eindämmen

Der Deutsche Bundestag hat am 1. Dezember 2016 beschlossen, die Antibiotika-Minimierung in der Human- und Tiermedizin und die Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen konsequent weiterzuverfolgen. Einen entsprechenden Antrag hatten die Fraktionen von CDU/CSU und SPD gestellt. Die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI) begrüßt die Entscheidung. Die Fachgesellschaft weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Infektionsmedizin beim rationalen Einsatz von Antibiotika und der Eindämmung von Infektionen mit multiresistenten Erregern eine Schlüsselrolle zukommt.

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Mythen und Fakten zu Influenza: Irrtümer reduzieren Impfbereitschaft

Mit der kalten Jahreszeit beginnt die Influenzasaison. Fällt die saisonale Grippewelle stark aus, so kann sie viele tausend Menschen das Leben kosten – so wie 2014/2015, als nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts 21 300 Menschen infolge der Influenza verstarben. Besonders ältere und chronisch kranke Menschen tragen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe. Dennoch lassen sich viele Menschen nicht gegen Influenza impfen. Die Gefahren der Erkrankung, aber auch Nutzen und Risiken der Impfung würden vielfach falsch eingeschätzt. Die Akzeptanz der Impfung sei in Deutschland besorgniserregend gering, beklagt die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI). Die Fachgesellschaft empfiehlt insbesondere älteren und chronisch kranken Menschen, sich jetzt gegen Grippe impfen zu lassen.

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Krankenhausinfektionen erfolgreich behandeln: Die Ausbildung macht den Unterschied!

Bei der Behandlung von Krankenhausinfektionen kommt Infektiologen eine Schlüsselrolle zu. Das zeigt eine aktuelle Auswertung mehrerer internationaler Studien. Sie ergab, dass etwa bei der durch Staphylococcus aureus ausgelösten Blutstrominfektion (Sepsis) die Behandlung durch einen Infektiologen die Sterblichkeit der Patienten um rund die Hälfte senkt.

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Deutsche Gesellschaft für Infektologie e.V.
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