Aktuelles


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1.3.2013 - Die DGI arbeitet mit Hochdruck an einem Vorschlag zur Verbesserung der Weiterbildung in Infektiologie, der - von der Inneren Medizin und Kinderheilkunde mitgetragen - in die neue Musterweiterbildung, die kommendes Jahr verabschiedet werden soll, aufgenommen werden kann.


18.2.2013 - Die nächste ordentliche Mitgliederversammlung der DGI wird am Montag, 23. September 2013, 18:15 Uhr, in Rostock stattfinden - im Rahmen der DGI-Jahrestagung, die in diesem Jahr gemeinsam mit der DGHM-Jahrestagung organisiert wird.


15.2.2013 - Die DGI schreibt erneut den von der Firma ViiV gespendeten HIV-/AIDS-Preis (Dotation 10.000 €) aus. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 15.4.2013. Mehr Informationen dazu finden Sie hier ....


29.1.2013 - Die Leopoldina und die Hamburger Akadamie der Wissenschaften haben eine Stellungnahme zur Antibiotika-Forschung veröffentlicht.


4.12.2012 - Die DGI schreibt erneut Preise aus: einmal Reisestipendien zum Besuch der ECCMID2013 in Berlin für junge KollegInnen, die dort eigene Ergebnisse präsentieren; zum Anderen den Förderpreis 2012/13 für Klinische Infektionsforschung.


3.12.2012 - Lesen Sie hier die aktuelle Stellungnahme der DGI zu kritischen Stimmen zur Surveillance von nosokomialen Infektionen in Deutschland ....


8.11.2012 - Eine aktuelle Stellungnahme der DGI und DGHM zu Antibiotika in der Tierzucht finden Sie hier .....


15.9.2012 - Erstmals Zahlen zur in der Tiermedizin in Deutschland eingesetzten Antibiotikamenge verfügbar ....


13.9.2012 - Die Stellungnahme zu Infektionsanthrax wurde nun als gemeinsames Papier der DGI und DGHM um wichtige Aspekte der Diagnostik erweitert. Diese überarbeitete Fassung finden Sie hier.


7.9.2012 - Zum diesjährigen "Antibiotika-Tag" wird es zwei Veranstaltungen geben: eine Veranstaltung in Berlin am 9. November und das zweite Treffen des ABS-Experten-Netzwerks in Freiburg am 15.-16. November. Mehr Informationen zum europäischen "Antibiotika-Tag" finden Sie auch auf den Seiten des ECDC.


10.8.2012 - Die DGI organisiert gemeinsam mit der ESCMID Study Group on Antibiotic Policies einen Kurs zum Thema "Antimicrobial Stewardship in Krankenhäusern". Der Kurs wird in Zeuthen/Berlin kurz vor dem Berliner ESCMID im April 2012 stattfinden. Interessenten können ihr Interesse schon jetzt anmelden ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Die offizielle Registrierung beginnt nach der Sommerpause im September.


7.8.2012 - Lesen Sie hier die aktuelle Stellungnahme der DGI zum Management von Injektions-Anthrax ......


28.7.2012 - Eine kürzlich publizierte Studie aus Baltimore (University of Maryland Medical Center) zeigt sehr eindrücklich, dass ein "Antimicrobial Stewardship"-Programm über 7 Jahre Nettoeinsparungen (!!) in Höhe von rund 400 € pro Bett und Jahr einspielen kann. Mehr Informationen finden Sie hier ...., eine Zusammenfassung der Ergebnisse (für eventuelle Verhandlungen mit Ihrer Klinikleitung) finden Sie hier !


25.7.2012 - Den neuen DGI-Rundbrief und das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung finden Sie ab sofort im Mitgliederbereich. Im Rundbrief stellen sich die beiden Assistentensprecher Dr. Clara Lehmann, Köln, und Dr. Stefan Hagel, Jena, vor.


4.6.2012 - Die deutsche Niederlassung von GILEAD Sciences hat erstmals ein Förderprogramm Infektiologie ausgeschrieben. Dieses Förderprogramm soll dazu beizutragen, die Versorgung von Patienten mit HIV, viraler Hepatitis, Mukoviszidose und/oder systemische Pilzinfektionen zu verbessern. Mehr Informationen finden Sie hier ....


1.5.2012 - Die Präsentation des DGI-Vorsitzenden bei der DGI-Mitgliederversammlung am 27.4.2012 in Köln-Gürzenich finden Sie ab sofort im Mitgliederbereich ....


28.4.2012 - Die DGI hat 2011 erneut den Förderpreis Klinische Infektionsforschung (früher: Forschungspreis Klinische Infektiologie) ausgeschrieben. Der mit 5.000 € dotierte Preis - bisher von der Fa. Bayer Healthcare, jetzt von der Rudolf Ackermann-Stiftung gestiftet - wurde nach dem Votum der Jury an Herrn Dr. Alexander Zoufaly, Hamburg, verliehen. Die Preisverleihung erfolgte jetzt auf dem Kongress für Infektiologie und Tropenmedizin (KIT2012) in Köln durch den Vorsitzenden der DGI, Prof. Dr. Winfried V. Kern, Freiburg.


27.4.2012 - Bund und Länder wollen mehr Transparenz bei Antibiotika in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion ....


Die US-amerikanischen Infektiologen (IDSA, PIDS [die pädiatrischen Infektiologen] und SHEA) haben in einer gemeinsamen Stellungnahme die verpflichtende Influenza-Impfung für medizinisches Personal (selbstverständlich ohne medizinische Kontraindikationen) empfohlen ....


Der vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung bearbeitete Versorgungsatlas zeigt die regionalen Unterschiede bei den Influenza-Impfraten in Deutschland für die Saison 2008/9 (siehe nebenstehende Abbildung) ....


Die Sächsische Impfkommission (bekannt für ihre sehr weitreichenden Empfehlungen) empfiehlt die 13-valente Pneumokokken-Konjugatimpfung auch für Erwachsene ab 60 Jahre und für Risikopatienten auch ab 50 Jahre. Mehr Informationen hier .........


... ab sofort ist der neue Antibiotikaverbrauchs- und -Resistenzatlas GERMAP 2010 online verfügbar ...


... die neue Ausgabe der Impfempfehlungen seitens STIKO ist online verfügbar; weitere Informationen zum Thema Impfung finden Sie unter impfbrief.de ....


Die DGI hat zusammen mit Vertretern anderer Fachgesellschaften, Verbänden und Institutionen ein Symposium zur Eröffnung der Akademie für Infektionsmedizin veranstaltet.


Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 8.7.2011 den Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes akzeptiert und im Bundesanzeiger vom 3.8.2011 veröffentlicht ...


Die ESCMID hat mit einem Panel von Kollegen, die u.a. auch die entsprechenden UEMS-Sektionen repräsentieren, ein Positionspapier zu Stand und Perspektiven von Infektiologie und Medizinischer Mikrobiologie in Europa verfasst.


Lesen Sie hier die Interviews zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes mit Dr. Alfred Nassauer, Stellv. Leiter des Fachgebiets Angewandte Infektions- und Krankenhaushygiene im RKI, sowie mit dem Vorsitzenden der DGI, Prof. Dr. Winfried V. Kern.


Bei der 114. Sitzung des Deutschen Bundestages (9. Juni 2011) wurde unter TOP 13 die Beratung zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes (und weiterer Gesetze im Gesundheitswesen) fortgesetzt (siehe Tagesordnung). Erwartungsgemäß wurde gegenüber den vorherigen Entwürfen etwas nachgebessert und die Empfehlung für den aktuellen Entwurf der Regierungsparteien angenommen ("Mehr Schutz vor gefährlichen Erregern in Krankenhäusern"). Die erste Beratung des Gesetzesentwurfes hatte am 24. März 2011 stattgefunden. Eine öffentliche Anhörung dazu (Beteiligung u.a. der DGI) war am 9. Mai 2011. Änderungsanträge wurden am 8. Juni 2011 im Gesundheitsausschuss beraten, jedoch im Wesentlichen nicht weiter aufgegriffen (siehe Pressemitteilung), wobei interessante und relevante Änderungswünsche lediglich von den Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE vorgetragen wurden. Schwerpunkte des Gesetzes, das nun den Bundesrat passieren muss, sind

  • eine Vereinheitlichung der in Deutschland geltenden gesetzlichen Hygienevorschriften sowie eine eine Stärkung dieser Vorschriften, indem Bußgeldtatbestände eingeführt werde
  • die Einrichtung der Kommission Antiinfektiva, Resistenz & Therapie (Kommission ART) am RKI
  • die Qualifikation des Personals in Fragen der Infektionshygiene und infektiologischer Beratung
  • eine Verbindung von Maßnahmen der Qualitätssicherung in der Selbstverwaltung der gesetzlichen Krankenversicherung mit ordnungsrechtlichen Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes
  • für Patienten zugängliche Transparenz in der Hygienequalität der Krankenhäuser
  • eine bessere Bezahlung der Ärzte für die Behandlung infizierter Patientinnen und Patienten im ambulanten Bereich.

Die DGI hat den mit 10.000 € dotierten HIV/AIDS-Forschungspreis 2011, gestiftet von der Firma ViiV Healthcare, München, an Frau Priv.-Doz. Dr. Rika Draenert und ihre Arbeitsgruppe an der Universitätspoliklinik für Innere Medizin, München, beim diesjährigen DÖAK, Hannover, verliehen. Frau Draenert hat mit ihrer Arbeitsgruppe in klinischen Forschungsprojekten die Immunantwort in der chronischen HIV-Infektion, insbesondere zytotoxische CD8-T-Zellen, untersucht. In den Arbeiten geht sie der Frage nach, welche Faktoren dazu beitragen, dass die Immunkontrolle des HI-Virus im Verlauf der Erkrankung verloren geht, und sucht Hinweise und Belege dafür, dass das Virus durch eine Kombination aus medikamentöser Therapie und Immunsystem kontrolliert werden kann. Letzteres kann im Kontext der und als Beitrag zur möglichen Entwicklung einer therapeutischen Impfung gesehen werden, die gemeinsam mit einer Arneimitteltherapie eingesetzt werden könnte.

Herzlichen Glückwunsch !!!


Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie empfiehlt in der aktuellen Situation in ausgesuchten Fällen von EHEC-assoziiertem HUS mit Progression trotz intensivierter Therapie einen individuellen Heilversuch mit Eculizumab. Dieser monoklonale Antikörper ist Inhibitor des terminalen Komplementkomplexes und kann somit das Risiko für eine invasive Meningokoken-Infektion erhöhen. Empfehlungen der DGI - in Kooperation mit anderen Fachgesellschaften - zur Meningokokken-Prävention bei Eculizumab-Behandlung finden Sie hier ....


NEU: die DGI hat jetzt im Rahmen der aktuellen EHEC-Epidemie ein Positionspapier zur Frage EHEC und Antibiotikatherapie konsentiert (inzwischen auch in englischer Version mit Literaturliste). Frühere Beobachtungen im Rahmen von EHEC-Infektionen haben dazu geführt, dass Antibiotika explizit nicht empfohlen wurden - aufgrund der Gefahr einer vermehrten Toxinproduktion oder -freisetzung und damit einer Verschlechterung der Prognose. Inwieweit dies für die aktuelle Situation gilt, ist unbekannt, eine Antibiotikatherapie ist unter Umständen aber bei den aktuellen EHEC-Patienten notwendig ....


Am 7. April fand der "World Health Day" statt - diesjährige Widmung ist das Bemühen um eine Minimierung von Antibiotikaresistenz. Viele Akteure sind hierzulande inzwischen beteiligt. Das BMG gibt einen ersten Zwischenbericht zu DART (Deutschen Antibiotika-Resistenz-Strategie) heraus ...


Im Februar fanden die Neuwahlen von Vorstand und Beirat der DGI statt. Auf der jetzigen Mitgliederversammlung in Leipzig (1.4.2011) wurden die Stimmen zur Neuwahl von Vorstand und Beirat ausgezählt. Die für die Periode 2011-2013 gewählten Beiratsmitglieder sind: Reinhard Berner, Freiburg, Christian Drosten, Bonn, Michael Hoelscher, München, Gérard Krause, Berlin, Harald Seifert, Köln, Bhanu Sinha, Würzburg, und Jürgen Rockstroh, Bonn. Im neuen Vorstand sind: Winfried V. Kern, Freiburg (Bild rechts), Gerd Fätkenheuer, Köln, Bernhard Ruf, Leipzig, Norbert Suttorp, Berlin, Jan van Lunzen, Hamburg, und - als KIT2012-Präsident - Bernd Salzberger, Regensburg.


Im Februar fand auch die schriftliche Abstimmung zur Satzungsänderung der DGI statt. Eine elektronische Version der alten und neuen Satzung finden Sie hier....


Klinische Infektiologen unterstützen die neue Gesetzesinitiative zu Harmonisierung der Krankenhaushygiene und zur Einrichtung einer neuen Antiinfektiva-Kommission. Eine Pressemitteilung der DGI zum Thema finden Sie hier ..... Eine ähnliche Stellungnahme zum Thema gibt es auch seitens der Sektion Infektiologie im BDI - Berufsverband Deutscher Internisten (Sprecher: Priv.-Doz. Dr. Andrew Ullmann, Mainz). Eine Lesung im Bundeskabinett fand am 16. März statt (Änderung des Infektionsschutzgesetzes).


NEU: der KIT2012 wird vom 25. bis 28. April 2012 erneut im Gürzenich in Köln stattfinden. Kongresspräsident wird Bernd Salzberger (Regensburg), Kongressvizepräsident wird Jan van Lunzen (Hamburg) sein. Der Flyer mit weiteren Informationen wird zur DGI/DGPI-Jahrestagung in Leipzig vorliegen.


Die Standorte des neuen Deutschen Zentrums für Infektionsforschungsind klar. Wie in einer Pressemitteilung des BMBF erläutert, handelt es sich um insgesamt sieben Standorte. Dazu gehören auch die DGI-Zentren: Borstel/Lübeck, Giessen, Hannover, Hamburg, Köln und München. In der engeren Auswahl waren zuletzt noch Berlin und Freiburg.


Beachten Sie die neue Ausschreibung für den HIV/AIDS-Preis 2011 der DGI und für Reisestipendien 2011 der Meta Alexander-Stiftung.


Ende 2011 stehen die Mitglieder der DFG-Fachkollegien für die Amtsperiode 2012 bis 2015 zur Wahl. Die Infektiologie ist - zusammen mit Pneumologie und Intensivmedizin - erstmals als solche als Fach im Fachkollegium "Medizin" vertreten. Der DGI-Vorstand hat seine Vorschläge für Kandidaten rechtzeitig vorgelegt.


Merken Sie sich den Termin vor: die DGI hat - wie bereits berichtet - eine Vereinbarung mit der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) geschlossen, eine gemeinsame Tagung im Frühjahr 2011 in Leipzig durchzuführen. Veranstaltungskoordinator auf der DGI-Seite wird dabei Prof. Bernhard R. Ruf sein. Der Termin steht nun fest: 31. März bis 2. April 2011 .... mehr Informationen finden Sie hier ...


Der KIT2010 fand dieses Jahr vom 23. bis 26.6. in Köln statt. Die wissenschaftliche Leitung hatten Gerd Fätkenheuer (Foto links) und Harald Seifert. Mehr als 1000 Teilnehmer erlebten ein abwechslungsreiches und wissenschaftlich hervorragendes Programm. In 50 Symposien, 180 Vorträgen und 170 Posterbeiträgen wurde die Bandbreite der infektiologischen Forschung in Deutschland wiedergegeben. Die Abstracts der Tagung wurden online veröffentlicht (abrufbar unter www.egms.de/de/meetings/kit2010/). Die Teilnehmer waren begeistert von der guten Atmosphäre beim Kongress und den hochkarätigen Symposien. Unter den eingereichten Beiträgen wurden die besten ausgezeichnet (nebenstehendes Foto). Der erste Preis (1,500 €) ging an Adriana Thomssen (Hamburg) mit dem Beitrag „Die Expression des immunmodulatorischen Moleküls CD39 auf regulatorischen T-Zellen korreliert mit der Krankheitsprogression in der HIV-Infektion“. Weitere ausgezeichnete Beiträge (je 800 €) gingen an die folgenden Kolleginnen: Katrin Högner (Giessen): „Macrophage TRAIL expression is IFN-ß-dependent and mediates alveolar epithelial apoptosis and barrier dysfunction in influenza virus pneumonia“; Clara Lehmann (Köln): „Konstante prozentuale CD4+ T-Zellen und niedrigere Spiegel an löslichem CD25 in Elite-Kontrollern im Vergleich zu intermediate Kontrollern“; Sabine Bélard (Freiburg): „Phase 1b randomisierte kontrollierte doppelblinde Studie zur Sicherheit und Immunogenität des Malaria-Impfstoffkandidaten GMZ2 an gesunden Kindern in Gabun im Alter von 1-5 Jahren“; Martina Sombetzki (Rostock): „24-nor-Ursodeoxycholsäure verbessert die entzündungsassoziierte Leberfibrose im Mausmodell der Schistosoma mansoni Infektion“.


Helmut Mittermayer starb Anfang Juli überraschend und akut an den Folgen eines Herzinfarkts. Professor Mittermayer hat sich u.a. im Rahmen der deutsch-österreichischen Leitlinie zu Hospital Antibiotic Stewardship engagiert. Wir alle trauern um einen menschlich großartigen und beruflich vorbildlich kollegialen Arzt. Er befand sich auf Dienstreise nach Stockholm, als er kurz nach Beginn der Rückreise am 6. Juli zusammenbrach.


Infektiologen ehren den Chemiker Professor Ernst Rietschel ..., ehemaliger Forscher am Max-Planck-Institut für Immunbiologie Freiburg und Leiter des Forschungszentrums Borstel sowie vormaliger Präsident der Leibniz-Gemeinschaft.


Die Jury hat entschieden: der Förderpreis Klinische Infektionsforschung 2010 der DGI, gestiftet von der Fa. Bayer Healthcare, wurde jetzt der Giessener Ärztin und Wissenschaftlerin Susanne Herold verliehen. Lesen Sie mehr hier ....


Vom 20. bis 22. Juni haben sich rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einer ersten Konferenz im Rahmen der sogenannten „Afrika-Initiative“ der DFG in Berlin getroffen. Die Initiative bringt afrikanische und deutsche Forschende zum Thema „Vernachlässigte Krankheiten“ zusammen – in Kooperationsprojekten sollen sie sich drängenden infektiologischen Fragestellungen widmen. Mehr Informationen hier ...


Beim vergangenen Dresdner Ärztetag wurde nicht an den 12 Monaten Zusatzweiterbildung Infektiologie gerüttelt. Der Antrag der DGI wurde nicht weiter berücksichtigt. Grund genug für die DGI, am DGI-Zertifikat, das im Unterschied zur deutschen Musterweiterbildungsordnung ein EU-konformes Weiterbildungscurriculum Infektiologie beinhaltet, wie bisher festzuhalten. Weitere Informationen und eine entsprechende Stellungnahme/Pressemitteilung finden sie hier ...


In einer aktuellen Pressemitteilung weist die DGI auf Arbeiten hin, nach denen eine explizite Beratung und Mitbehandlung durch einen ausgebildeten Infektiologen zu einem verbesserten Überleben bei Staphylococcus aureus-Bakteriämie führen kann. Eine solche erhebliche Wirkung, die auf verbesserte Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle zurückführbar ist, war nach früheren Untersuchungen aus den USA und der Schweiz bereits vermutet, jedoch nicht sicher nachgewiesen worden. Gleich vier ähnlich aufgebaute Studien mit Verlaufsbeobachtung aus Australien, USA, Deutschland und Japan kamen jetzt zum Schluss, dass - auch unter Berücksichtigung anderer Faktoren (wie Schwere der Grunderkrankung, Antibiotika-Resistenz, Alter, u.a.) - der Einfluss auf verbessertes Überleben bei Mitbetreuung am Krankenbett durch Infektiologen (Konsiliartätigkeit) nachweisbar bleibt und als gesichert betrachtet werden kann.


Dank der Bemühungen u.a. des ESCMID-Vorstandsmitglieds und DGI-Vorsitzenden Winfried Kern ist es gelungen, den ECCMID2013 nach Berlin zu bekommen. Der ECCMID ist die größte europäische Konferenz für Klinische Mikrobiologie und Infektiologie mit in der Regel mehr als 7000 Teilnehmern (und steigender Tendenz in den letzten Jahren) aus nahezu allen europäischen und vielen außereuropäischen Ländern. Termin wird sein: 27.-30. April 2013.


Die Jury hat entschieden: der neu ausgeschriebene Rudolf Ackermann-Preis für Infektiologie 2010 der DGI wurde jetzt der Berliner Ärztin und Wissenschaftlerin Hortense Slevogt zuerkannt. Lesen Sie mehr hier ....


DGI-Vorstand und Beirat haben am 13.3. die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft der DGI-Zentren Klinische Infektiologie formal vollzogen. Hiermit sollen die Zusammenarbeit zwischen den Zentren als auch der Austausch zwischen den klinischen Zentren und dem DGI-Vorstand sowie DGI-Beirat gefördert werden - dies unter den Aspekten kooperative Forschung, Lehre, Weiterbildung und Qualitätssicherung. Anregungen senden Sie bitte an die vorläufigen Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, Jan van Lunzen ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) und Stefan Reuter ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) ....


Die DGI hat den von Bayer HealthCare gestifteten Förderpreis Klinische Infektionsforschung ausgeschrieben - deadline was der 30.04.2010 - mehr Informationen hier ....


In einem neuen Bericht (The bacterial challenge - time to react) haben ECDC und EMEA verschiedene Fragen zur begrenzten Zahl neu entwickelter Antibiotika addressiert und eine Reihe von wichtigen Zahlen bezüglich Krankheitslast (zusätzliche Krankenhaustage, Kosten) durch Antibiotika-Resistenz recherchiert.


Der Forschungspreis Klinische Infektiologie 2009 wurde am Donnerstag, 5.11.2009, in Berlin anlässlich des 2. Nationalen Innovationsforums in Berlin verliehen. Der Preis ging dieses Jahr an zwei Kollegen: Dr. Jan Felix Drexler, Bonn, und Priv.-Doz. Dr. Bernd Thomas Schmeck, Berlin. Die ausgezeichneten Arbeiten beschäftigen sich mit der Entwicklung eines HCV-Viruslasttests, der auch in Ländern mit exotischem HCV-Genotyp valide Ergebnisse liefert, sowie mit epigenetischen Mechanismen in der Chlamydophila pneumoniae-Pathogenese und deren Beeinflussung durch Simvastatin. Die DGI gratuliert den Preisträgern !!!


Die DGI schließt sich ausdrücklich und uneingeschränkt den Empfehlungen der STIKO, des PEI und der AkdÄ zur Impfung gegen die neue Influenza (A/H1N1v) an. Wir halten die Impfung der Bevölkerung für sinnvoll und richtig und rufen die Ärzteschaft auf, dies in die Tat umzusetzen. Eine entsprechende Pressemitteilung vom 30.10.2009 finden Sie hier.


DGI und DGHM engagieren sich in der Fortbildung zu den Themen Antibiotic Stewardship (ABS) und nosokomiale Infektionsprävention (NIP). Die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) im Rahmen DART geförderte ABS/NIP-Fortbildungsinitiative soll Kenntnisse und Fertigkeiten von Krankenhausärzten verbessern. Mehr Informationen dazu hier.


Der DGI-Vorstand hat Herrn Dr. Christoph Wyen, Universitätsklinikum Köln, als Delegierten für Deutschland beim ESCMID ID Physicians Young Chamber, benannt.


Die DGI unterstützt eine neue Initiative zur Verbesserung der Infektionsprävention, Infektionstherapie und Infektionsforschung bei Hyposplenie/Asplenie (funktionslose bzw. fehlende Milz). In Zusammenarbeit mit anderen Fachgesellschaften wurde im Auftrag der DGI ein Asplenie-Notfall-Pass entwickelt sowie eine Informationsplattform im Internet eingerichtet. Die Pässe werden Betroffenen bzw. deren Ärzten kostenlos zur Verfügung gestellt. Die DGI-Sektion Sepsisforschung/Infektionsimmunologie und die Freiburger Zentren für Chronische Immundefizienz und für Infektiologie & Reisemedizin planen zusammen mit der Deutschen Sepsis-Gesellschaft auch Forschungsarbeiten zum Thema Hyposplenie/Asplenie.


Ihre Meinung ist uns wichtig! Der Vorstand arbeitet derzeit an Vision und Konzeption Infektiologie für die kommenden Jahre. Haben Sie Anregungen? Bitte mitteilen ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), mitdiskutieren, ....


Das Programm unserer Jahrestagung 2009 hat vielen gefallen. Die Tagung fand vom 12. bis 14. März 2009 in Freiburg statt. Den Festvortrag am 12.3. hielt Richard M. Krause, aktuell Investigator Emeritus, von 1975-1984 Direktor des U.S.amerikanischen NIAID, von 2000-2007 Senior Investigator ebendort - zum Thema: A-Streptokokken und rheumatisches Fieber. Richard M. Krause ist den älteren Kollegen bekannt über sein Buch aus dem Jahr 1981 The Restless Tide: The Persistent Challenge of the Microbial World . Er hat u.a. mit Rebecca Lancefield publiziert. Seine "Geschichten" waren sehr spannend. ...mehr zum Programm hier .... Beim anschliessenden Get Together erwartete die Tagungsteilnehmer noch eine weitere Überraschung: Florian Schroeder !!! Die 4 fellows-Programme waren ausgebucht!!! Die Sitzungen der Sektionen - erstmals - waren sehr gut besucht. .... Sagen Sie uns Ihre Meinung!? Ort und Zeit der nächsten Jahrestagung (2011) stehen noch nicht fest.


Eine Initiative der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie, des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und der Infektiologie Freiburg - mit Unterstützung des Robert Koch Institutes, weiterer Fachgesellschaften incl. der DGI und zahlreicher Experten - hat erstmals einen nationalen Antibiotika-Verbrauchs- und -Resistenzatlas GERMAP2008 herausgegeben. Die Präsentation dieses Werkes, mit dem Deutschland sich in eine Reihe mit anderen Ländern wie Schweden, Dänemark, Holland, Österreich stellt, erfolgte am 9. Oktober - rechtzeitig vor dem Antibiotic Awareness Day im November.


Europaweite Antibiotika-Kampagnen ? - ECDC plante einen European Antibiotic Awareness Day - erstmals fand dieser jetzt am 18. November 2008 statt. Die Bundesregierung hat an diesem Tag ihre Strategie zur Eindämmung von Antibiotika-Resistenzen vorgestellt. Das Kabinett hatte dem Strategieentwurf am 12. November zugestimmt.


Die Aktion „Saubere Hände“, die am 01.01.2008 begonnen hat, hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2010 die Händedesinfektion als einen Schwerpunkt für mehr Qualität und Sicherheit in der Patientenversorgung in den Krankenhäusern in Deutschland zu etablieren. Im Rahmen der Kampagne fand der erste Nationale Aktionstag am 22. Oktober 2008 statt ...


Was meinen Sie? Klimawandel und neue Infektionen in Deutschland ... Einen umfassenden Überblick zum Thema Klima & Gesundheitsrisiken gibt jetzt auch ein neues Buch aus der Reihe Warnsignale .


Die DGI hat die ISC International Conference on New Views on Clostridium difficile Infections, die am 26.-27. September 2008 in Leipzig stattfand, unterstützt.


Die DGI war bei der 21. Jahrestagung der PEG im Rahmen eines gemeinsamen Symposiums am Samstag, 11. Oktober 2008, Bonn, beteiligt.


Der 18th European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ECCMID2008) fand dieses Jahr vom 19.-22. April 2008 in Barcelona statt. Kongresspräsident war Fernando Baquero, Madrid, ES, Programm-Direktor Andreas Voss, Nijmegen, NL.


Der 9. Kongress für Infektiologie und Tropenmedizin (KIT2008) fand von Mittwoch, 27. Februar bis Samstag, 1. März 2008 in Innsbruck statt. Er wurde ausgerichtet von den Gesellschaften für Infektiologie, antimikrobielle Chemotherapie und Tropenmedizin Deutschlands und Österreichs sowie weiterer unterstützender Gesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Kongressleitung hatten Winfried V. Kern, Freiburg, und Günter Weiss, Innsbruck. Das Programm war hervorragend. Viele der sehr jungen Teilnehmer waren begeistert von der guten Atmosphäre beim Kongress und den hochkarätigen Symposien. Mit rund 500 blieb die Zahl der Teilnehmer des KIT2008 etwas unter den Erwartungen. Neu waren Fellows´ Programme zur Thematik Ultraschall für den Infektiologen bzw. im Sinne eines Mikroskopierkurses. Die Deutsche Medizinische Wochenschrift veröffentlichte zum KIT2008 eine infektiologischen Themen gewidmete Ausgabe. Die Abstracts der Tagung wurden als (CD-) Supplement der Zeitschrift INFECTION veröffentlicht (mit freundlicher Unterstützung der Fa. Wyeth).


Die XDR-Tuberkulose ist weltweit verbreitet, wie aktuelle Untersuchungen der WHO zeigen. Ein amerikanischer Patient mit XDR-Tuberkulose hat im Mai 2007 Aufsehen erregt, weil er eine Transatlantik-Reise nach Europa durchführte. Das RKI gab am 31.5.2007 daher eine Presseerklärung heraus.


 


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DGI im Überblick

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Die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft, die das Gebiet der humanmedizinischen Infektionslehre in Klinik, Praxis und Forschung vertritt. Sie versteht sich als primär klinisch orientiertes Fach, betont dabei leishmania.jpgaspergillosis.jpgartesunate.jpgjedoch dessen interdisziplinären Charakter wie auch die Relevanz der Infektionsmedizin für das öffentliche Gesundheitswesen und im Sinne internationaler Gesundheit.

Die DGI kooperiert mit vielen verwandten Fachgesellschaften. Besonders zu erwähnen sind dabei die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit, die Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie, die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie, die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin, die Deutsche Sepsis-Gesellschaft, die Deutsche AIDS-Gesellschaft, die Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie, die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie. Die DGI ist bestrebt, im wissenschaftlichen Bereich fachübergreifende Kooperation zwischen den klinischen und theoretischen Fächern herzustellen. In SeKlinische_Infektiologiektionen und Arbeitsgemeinschaften werden gemeinsam interessierende Schwerpunkte wissenschaftlich bearbeitet. Klinisch-infektiologische Fragestellungen können so in der Forschung besser abgebildet werden. Der Vorsitzende der DGI ist im Ausschuss der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin als Repräsentant des Quasi-Schwerpunktes Infektiologie in der Inneren Medizin vertreten. Er ist im Herausgebergremium der Zeitschrift INFECTION, Publikationsorgan der DGI.

Hauptkongress der DGI ist der alle zwei Jahre stattfindende Kongress für Infektiologie und Tropenmedizin (KIT). Der KIT wurde erstmals 1991 - kurz nach der Wende - veranstaltet. Er adressiert alle Bereiche der Infektiologie in Klinik, Praxis und Forschung. Hinzu kommen DGI-Jahrestagungen, die in den KIT-freien Jahren - oft mit kooperierenden Fachgesellschaften gemeinsam - organisiert werden.

 
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Zweck der Akademie für Infektionsmedizin ist die Konzeption und Organisation von infektiologischer Fortbildung auf hohem Niveau nach Vorgaben der DGI in Kooperation mit anderen Fachgesellschaften und Verbänden

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Die Walter-Marget-Vereinigung wurde als Verein zur Förderung der Infektiologie in Deutschland gegründet. U.a. durch die regelmäßige Vergabe von Forschungsstipendien wird dieses Ziel nachhaltig verfolgt.

bdi_infektiologie_low.jpg Die Sektion Infektiologie des Berufsverbandes Deutscher Internisten bietet gesundheits- und berufspolitische Informationen für Mitglieder, interessierte Ärzte und Patienten aus der Inneren Medizin an. meta-alexander-stiftung_low.jpg

Die Meta-Alexander-Stiftung stellt Mittel für Stipendien und Forschungspreise zur Verfügung. Gewährt werden Forschungs- beihilfen für Arbeiten auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten und für Ausbildungsstipendien.