PANDA

Gemeinsam für ein besseres Management von Penicillin-Allergien

Das Penicillin-Allergie-Netzwerk Deutschland (PANDA) ist ein interdisziplinäres Netzwerk mit dem Ziel, den Umgang mit anamnestisch angegebenen Penicillin-Allergien wissenschaftlich fundiert zu verbessern.

Die Angabe einer Penicillin-Allergie ist im medizinischen Alltag häufig und hat relevante Auswirkungen auf Diagnostik und Therapie. Gleichzeitig zeigt sich, dass sich eine tatsächlich bestehende Penicillin-Allergie nur bei einem Teil der betroffenen Personen bestätigen lässt. In vielen Fällen kann das bestehende Allergielabel durch gezielte allergologische Abklärung überprüft und gegebenenfalls aufgehoben werden. 

Das Penicillin-Allergie-Netzwerk Deutschland wird von der Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI) sowie der Akademie für Infektionsmedizin e.V. unterstützt.

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30.09.2026

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Dritter nationaler Penicillin Allergie Tag 
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Warum Delabeling wichtig ist

Menschen mit einer dokumentierten Penicillin-Allergie erhalten häufig alternative Antibiotika. Dies kann mit schlechteren Therapieergebnissen, höheren Behandlungskosten und einer erhöhten Resistenzentwicklung verbunden sein. 

Durch allergologische Anamnese und Testverfahren kann bei vielen Betroffenen geprüft werden, ob eine Penicillin-Allergie besteht oder auch nicht besteht. Dieser Prozess wird als „Delabeling“ bezeichnet und ermöglicht den sicheren Einsatz von Penicillin und Penicillin-Derivaten.

Ziele des Netzwerks

PANDA setzt sich für eine strukturierte, interdisziplinäre Delabeling-Strategie in Deutschland ein. 

Zentrale Aufgaben

  • Entwicklung klinischer Handlungsempfehlungen
  • Förderung wissenschaftlicher Projekte
  • Durchführung von Fortbildungsangeboten
  • Verbesserung der Patient:innensicherheit
  • Unterstützung eines rationalen Antibiotikaeinsatzes 

Kurzinfo

Das Netzwerk verbindet infektiologische, allergologische und weitere fachübergreifende Expertise mit dem Ziel, Versorgung nachhaltig zu verbessern und Antibiotikaresistenzen entgegenzuwirken.