Fort- & Weiterbildung

» Zusatzbezeichnung „Infektiologe/in“ nach LÄK

Die Weiterbildung der LÄK. Die Infektiologie ist seit 2003 in der Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer als Zusatzbezeichnung verankert und kann mit einer Facharztanerkennung im Gebiet Innere Medizin, Allgemeinmedizin oder Kinder- und Jugendmedizin (je nach Landesärztekammer) erworben werden.

Die Weiterbildung dauert 12 Monate und muss bei einem Weiterbildungsbefugten für Infektiologie abgeleistet werden. Davon können 6 Monate während der Weiterbildung im Gebiet Innere Medizin oder in Allgemeinmedizin, Kinder- und Jugendmedizin oder Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie absolviert werden.

Genaue Informationen bieten die Landesärztekammern auf ihren Websites (s.u.)

Seit dem 1.1.2016 wird die Weiterbildung zum Infektiologen vom Gesetzgeber gefördert mit € 30.000 pro Weiterzubildendem. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

» Infektiologe/in (DGI)

Die gesellschaftseigene Qualifizierung der DGI. Diese Zertifzierung wird seit 2002 von der DGI angeboten um die Qualität der infektiologischen Weiterbildung zu erhöhen. Welche Voraussetzungen Sie dafür das erfüllen müssen, lesen Sie hier.

Seit 2012 bietet die Akademie für Infektionsmedizin e.V. Fortbildungen an mit dem Ziel der Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten, die für die Tätigkeit als Infektiologe in Klinik und/oder Praxis notwendig sind. Wer nicht an einem von der DGI zertifizierten Zentrum arbeitet, kann ein Curriculum (Kurssystem und Praktika/interaktive Veranstaltungen) mit spezifischen infektiologischen  Fortbildungspunkten (iCME) durchlaufen und so das Zertifikat erwerben. Ausführliche Informationen bietet die Seite der Akademie.

» Antibiotic Stewardship

Die Weiterbildung in rationalem Antibiotikagebrauch. Unter ABS werden Strategien bzw. Maßnahmen verstanden, die die Qualität der Antiinfektivabehandlung bezüglich

  • Auswahl
  • Dosierung
  • Applikation und
  • Anwendungsdauer

sichern, um das beste klinische Behandlungsergebnis unter Beachtung einer minimalen Toxizität für den Patienten zu erreichen. Durch Fortbildungen beispielsweise der Akademie für Infektionsmedizin oder auch der Landesärztekammern können sich Ärzte und Pharmazeuten zu Experten für Antibiotic Stewardship (ABS) ausbilden lassen.  


Landesärztekammern:

Baden-Württemberg: http://www.aerztekammer-bw.de/
Bayern: http://www.blaek.de/
Berlin: http://www.aekb.de/
Brandenburg: http://www.laekb.de/
Bremen: http://www.aekhb.de/
Hamburg: http://www.aerztekammer-hamburg.de/
Hessen: http://www.laekh.de/
Mecklenburg-Vorpommern: http://www.aek-mv.de/
Niedersachsen: http://www.aekn.de/
Nordrhein: http://www.aekno.de/
Rheinlandpfalz: http://www.laek-rlp.de/
Saarland: http://www.aeksaar.de/
Sachsen: http://www.slaek.de/
Sachsen-Anhalt: http://www.aeksa.de/
Schleswig-Holstein:http://www.aeksh.de/
Thüringen:http://www.laek-thueringen.de
Westfalen-Lippe: http://www.aekwl.de/