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RKI-Handbuch zum Hygienemanagement bei Verdacht auf HCID

Das RKI hat ein Handbuch zum Hygienemanagement bei Verdacht auf Krankheiten durch hochpathogene Erreger außerhalb einer Sonderisolierstation herausgebracht. Es soll medizinischen Einrichtungen, die nicht über eine Sonderisolierstation (SIS) verfügen, praktische Hilfestellungen zur Vorbereitung auf und zum Umgang mit begründeten Verdachtsfällen mit High consequence infectious diseases (HCID) geben.

© unsplash/Gani Nurhakim

Wie Prof. Dr. Christof Schenkel-Haeger, Sprecher der Sektion Infektionsprävention der DGI, treffend formuliert:
„Das RKI hat ein Handbuch zum Umgang mit hochpathogenen Erregern der Risikogruppe 3 (z.B. Lungenpest) oder Risikogruppe 4 (z.B. Ebola-, Lassa-Fieber) außerhalb von Sonderisolierstationen herausgegeben. Darin enthalten sind sowohl die Vorbereitung derartiger Ereignisse (Schulung, Material, Isolierbereich) als auch Hinweise zum Vorgehen im konkreten Fall (Alarmierung, Transport, PSA, Kommunikation, Probenabnahme, Aufbereitung, Abfallmanagement, Umgang mit Verstorbenen). Aus infektionspräventiver Sicht sehr zu empfehlen … “
 Hier geht es zum RKI-Dokument: https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/13491/Handbuch-EKOS-Net_pdf-1.pdf?sequence=1&isAllowed=y

Weitere wichtige Informationen:

Hinweise zu Therapie und Prophylaxe von Ebolafieber (Stand: Juni 2026): Hinweise zu Therapie und Prophylaxe von Ebolafieber, engl. Ebola Disease (EBOD)

Anamnese und Maßnahmen bei Verdacht auf HCID (high consequence infectious disease).

Ein interaktiver Leitfaden für medizinisches Personal:  https://multimedia.gsb.bund.de/RKI/Flowcharts/HCID-FS/#/

Mehr zum STAKOB ist hier zu finden: https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Biologische-Gefahren/STAKOB/arbeitskreis-stakob-node.html