Merken Sie sich den Termin vor: die DGI hat - wie bereits berichtet - eine Vereinbarung mit der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) geschlossen, eine gemeinsame Tagung im Frühjahr 2011 in Leipzig durchzuführen. Veranstaltungskoordinator auf der DGI-Seite wird dabei Prof. Bernhard R. Ruf sein. Der Termin steht nun fest: 31. März bis 2. April 2011 .... mehr Informationen finden Sie hier ...
Der KIT
2010 fand dieses Jahr vom 23. bis 26.6. in Köln statt. Die wissenschaftliche Leitung hatten Gerd Fätkenheuer (Foto links) und Harald Seifert. Mehr als 1000 Teilnehmer erlebten ein abwechslungsreiches und wissenschaftlich hervorragendes Programm. In 50 Symposien, 180 Vorträgen und 170 Posterbeiträgen wurde die Bandbreite der infektiologischen Forschung in Deutschland wiedergegeben. Die Abstracts der Tagung wurden online veröffentlicht (abrufbar unter www.egms.de/de/meetings/kit2010/). Die Teilnehmer waren begeistert von der guten Atmosphäre beim Kongress und den hochkarätigen Symposien.
Unter den eingereichten Beiträgen wurden die besten ausgezeichnet (nebenstehendes Foto). Der erste Preis (1,500 €) ging an Adriana Thomssen (Hamburg) mit dem Beitrag „Die Expression des immunmodulatorischen Moleküls CD39 auf regulatorischen T-Zellen korreliert mit der Krankheitsprogression in der HIV-Infektion“. Weitere ausgezeichnete Beiträge (je 800 €) gingen an die folgenden Kolleginnen: Katrin Högner (Giessen): „Macrophage TRAIL expression is IFN-ß-dependent and mediates alveolar epithelial apoptosis and barrier dysfunction in influenza virus pneumonia“; Clara Lehmann (Köln): „Konstante prozentuale CD4+ T-Zellen und niedrigere Spiegel an löslichem CD25 in Elite-Kontrollern im Vergleich zu intermediate Kontrollern“; Sabine Bélard (Freiburg): „Phase 1b randomisierte kontrollierte doppelblinde Studie zur Sicherheit und Immunogenität des Malaria-Impfstoffkandidaten GMZ2 an gesunden Kindern in Gabun im Alter von 1-5 Jahren“; Martina Sombetzki (Rostock): „24-nor-Ursodeoxycholsäure verbessert die entzündungsassoziierte Leberfibrose im Mausmodell der Schistosoma mansoni Infektion“.
Helmut Mittermayer starb Anfang Juli überraschend und akut an den Folgen eines Herzinfarkts. Professor Mittermayer hat sich u.a. im Rahmen der deutsch-österreichischen Leitlinie zu Hospital Antibiotic Stewardship engagiert. Wir alle trauern um einen menschlich großartigen und beruflich vorbildlich kollegialen Arzt. Er befand sich auf Dienstreise nach Stockholm, als er kurz nach Beginn der Rückreise am 7. Juli zusammenbrach.
Infektiologen ehren den Chemiker Professor Ernst Rietschel ..., ehemaliger Forscher am Max-Planck-Institut für Immunbiologie Freiburg und Leiter des Forschungszentrums Borstel sowie vormaliger Präsident der Leibniz-Gemeinschaft.

Die Jury hat entschieden: der Förderpreis Klinische Infektionsforschung 2010 der DGI, gestiftet von der Fa. Bayer Healthcare, wurde jetzt der Giessener Ärztin und Wissenschaftlerin Susanne Herold verliehen. Lesen Sie mehr hier ....
Vom 20. bis 22. Juni haben sich rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einer ersten Konferenz im Rahmen der sogenannten „Afrika-Initiative“ der DFG in Berlin getroffen. Die Initiative bringt afrikanische und deutsche Forschende zum Thema „Vernachlässigte Krankheiten“ zusammen – in Kooperationsprojekten sollen sie sich drängenden infektiologischen Fragestellungen widmen. Mehr Informationen hier ...
Beim vergangenen Dresdner Ärztetag wurde nicht an den 12 Monaten Zusatzweiterbildung Infektiologie gerüttelt. Der Antrag der DGI wurde nicht weiter berücksichtigt. Grund genug für die DGI, am DGI-Zertifikat, das im Unterschied zur deutschen Musterweiterbildungsordnung ein EU-konformes Weiterbildungscurriculum Infektiologie beinhaltet, wie bisher festzuhalten. Weitere Informationen und eine entsprechende Stellungnahme/Pressemitteilung finden sie hier ...
In einer aktuellen Pressemitteilung weist die DGI auf Arbeiten hin, nach denen eine explizite Beratung und Mitbehandlung durch einen ausgebildeten Infektiologen zu einem verbesserten Überleben bei Staphylococcus aureus-Bakteriämie führen kann. Eine solche erhebliche Wirkung, die auf verbesserte Diagnosti
k, Therapie und Verlaufskontrolle zurückführbar ist, war nach früheren Untersuchungen aus den USA und der Schweiz bereits vermutet, jedoch nicht sicher nachgewiesen worden. Gleich vier ähnlich aufgebaute Studien mit Verlaufsbeobachtung aus Australien, USA, Deutschland und Japan kamen jetzt zum Schluss, dass - auch unter Berücksichtigung anderer Faktoren (wie Schwere der Grunderkrankung, Antibiotika-Resistenz, Alter, u.a.) - der Einfluss auf verbessertes Überleben bei Mitbetreuung am Krankenbett durch Infektiologen (Konsiliartätigkeit) nachweisbar bleibt und als gesichert betrachtet werden kann.
Dank der Bemühungen u.a. des ESCMID-Vorstandsmitglieds und DGI-Vorsitzenden Winfried Kern ist es gelungen, den ECCMID2013 nach Berlin zu bekommen. Der ECCMID ist die größte europäische Konferenz für Klinische Mikrobiologie und Infektiologie mit in der Regel mehr als 7000 Teilnehmern (und steigender Tendenz in den letzten Jahren) aus nahezu allen europäischen und vielen außereuropäischen Ländern. Termin wird sein: 27.-30. April 2013.
Die Jury hat entschieden: der neu ausgeschriebene Rudolf Ackermann-Preis für Infektiologie 2010 der DGI wurde jetzt der Berliner Ärztin und Wissenschaftlerin Hortense Slevogt zuerkannt. Lesen Sie mehr hier ....
DGI-Vorstand und Beirat haben am 13.3. die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft der DGI-Zentren Klinische Infektiologie formal vollzogen. Hiermit sollen die Zusammenarbeit zwischen den Zentren als auch der Austausch zwischen den klinischen Zentren und dem DGI-Vorstand sowie DGI-Beirat gefördert werden - dies unter den Aspekten kooperative Forschung, Lehre, Weiterbildung und Qualitätssicherung. Anregungen senden Sie bitte an die vorläufigen Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, Jan van Lunzen ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) und Stefan Reuter ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) ....
Die DGI hat den von Bayer HealthCare gestifteten Förderpreis Klinische
Infektionsforschung ausgeschrieben - deadline was der 30.04.2010 - mehr Informationen hier ....In einem neuen Bericht (The bacterial challenge - time to react) haben ECDC und EMEA verschiedene Fragen zur begrenzten Zahl neu entwickelter Antibiotika addressiert und eine Reihe von wichtigen Zahlen bezüglich Krankheitslast
(zusätzliche Krankenhaustage, Kosten) durch Antibiotika-Resistenz recherchiert.
Der Forschungspreis Klinische Infektiologie 2009 wurde am Donnerstag, 5.11.2009, in Berlin anlässlich des 2. Nationalen Innovationsforums in Berlin verliehen. Der Preis ging dieses Jahr an zwei Kollegen: Dr. Jan Felix Drexler, Bonn, und Priv.-Doz. Dr. Bernd Thomas Schmeck, Berlin. Die ausgezeichneten Arbeiten beschäftigen sich mit der Entwicklung eines HCV-Viruslasttests, der auch in Ländern mit exotischem HCV-Genotyp valide Ergebnisse liefert, sowie mit epigenetischen Mechanismen in der Chlamydophila pneumoniae-Pathogenese und deren Beeinflussung durch Simvastatin. Die DGI gratuliert den Preisträgern !!!
Die DGI schließt sich ausdrücklich und uneingeschränkt den Empfehlungen der STIKO, des PEI und der AkdÄ zur Impfung gegen die neue Influenza (A/H1N1v) an. Wir halten die Impfung der Bevölkerung für sinnvoll und richtig und rufen die Ärzteschaft auf, dies in die Tat umzusetzen. Eine entsprechende Pressemitteilung vom 30.10.2009 finden Sie hier.
DGI und DGHM engagieren sich in der Fortbildung zu den Themen Antibiotic Stewardship (ABS) und nosokomiale Infektionsprävention (NIP). Die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) im Rahmen DART geförderte ABS/NIP-Fortbildungsinitiative soll Kenntnisse und Fertigkeiten von Krankenhausärzten verbessern. Mehr Informationen dazu hier.
Der DGI-Vorstand hat Herrn Dr. Christoph Wyen, Universitätsklinikum Köln, als Delegierten für Deutschland beim ESCMID ID Physicians Young Chamber, benannt.
Die DGI unterstützt eine neue Initiative zur Verbesserung der Infektionsprävention, Infektionstherapie und Infektionsforschung bei Hyposplenie/Asplenie (funktionslose bzw. fehlende Milz). In Zusammenarbeit mit anderen Fachgesellschaften wurde im Auftrag der DGI ein Asplenie-Notfall-Pass entwickelt sowie eine Informationsplattform im Internet eingerichtet. Die Pässe werden Betroffenen bzw. deren Ärzten kostenlos zur Verfügung gestellt. Die DGI-Sektion Sepsisforschung/Infektionsimmunologie und die Freiburger Zentren für Chronische Immundefizienz und für Infektiologie & Reisemedizin planen zusammen mit der Deutschen Sepsis-Gesellschaft auch Forschungsarbeiten zum Thema Hyposplenie/Asplenie.
Ihre Meinung ist uns wichtig! Der Vorstand arbeitet derzeit an Vision und Konzeption Infektiologie für die kommenden Jahre. Haben Sie Anregungen? Bitte mitteilen ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), mitdiskutieren, ....
Das Programm unserer Jahrestagung 2009 hat vielen gefallen. Die Tagung fand vom 12. bis 14. März 2009 in Freiburg statt. Den Festvortrag am 12.3. hielt Richard M. Krause,
aktuell Investigator Emeritus, von 1975-1984 Direktor des U.S.amerikanischen NIAID, von 2000-2007 Senior Investigator ebendort - zum Thema: A-Streptokokken und rheumatisches Fieber. Richard M. Krause ist den älteren Kollegen bekannt über sein Buch aus dem Jahr 1981 The Restless Tide: The Persistent Challenge of the Microbial World . Er hat u.a. mit Rebecca Lancefield publiziert. Seine "Geschichten" waren sehr spannend. ...mehr zum Programm hier
Beim anschliessenden Get Together erwartete die Tagungsteilnehmer noch eine weitere Überraschung: Florian Schroeder !!! Die 4 fellows-Programme waren ausgebucht!!! Die Sitzungen der Sektionen - erstmals - waren sehr gut besucht. .... Sagen Sie uns Ihre Meinung!? Ort und Zeit der nächsten Jahrestagung (2011) stehen noch nicht fest.
Eine Initiative der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie, des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und der Infektiologie Freiburg - mit Unterstützung des Robert Koch Institutes, weiterer Fachgesellschaften incl. der DGI und zahlreicher Experten - hat erstmals einen nationalen Antibiotika-Verbrauchs- und -Resistenzatlas GERMAP2008 herausgegeben. Die Präsentation dieses Werkes, mit dem Deutschland sich in eine Reihe mit anderen Ländern wie Schweden, Dänemark, Holland, Österreich stellt, erfolgte am 9. Oktober - rechtzeitig vor dem Antibiotic Awareness Day im November.
Europaweite Antibiotika-Kampagnen ? - ECDC plante einen European Antibiotic Awareness Day - erstmals fand dieser jetzt am 18. November 2008 statt. Die Bundesregierung hat an diesem Tag ihre Strategie zur Eindämmung von Antibiotika-Resistenzen vorgestellt. Das Kabinett hatte dem Strategieentwurf am 12. November zugestimmt.
Die Aktion „Saubere Hände“, die am 01.01.2008 begonnen hat, hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2010 die Händedesinfektion als einen Schwerpunkt für mehr Qualität und Sicherheit in der Patientenversorgung in den Krankenhäusern in Deutschland zu etablieren. Im Rahmen der Kampagne fand der erste Nationale Aktionstag am 22. Oktober 2008 statt ...
Was meinen Sie? Klimawandel und neue Infektionen in Deutschland ... Einen umfassenden Überblick zum Thema Klima & Gesundheitsrisiken gibt jetzt auch ein neues Buch aus der Reihe Warnsignale .
Die DGI hat die ISC International Conference on New Views on Clostridium difficile Infections, die am 26.-27. September 2008 in Leipzig stattfand, unterstützt.
Die DGI war bei der 21. Jahrestagung der PEG im Rahmen eines gemeinsamen Symposiums am Samstag, 11. Oktober 2008, Bonn, beteiligt.
Der 18th European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ECCMID2008) fand dieses Jahr vom 19.-22. April 2008 in Barcelona statt. Kongresspräsident war Fernando Baquero, Madrid, ES, Programm-Direktor Andreas Voss, Nijmegen, NL.
Der 9. Kongress für Infektiologie und Tropenmedizin (KIT2008) fand von Mittwoch, 27. Februar bis Samstag, 1. März 2008 in Innsbruck statt. Er wurde ausgerichtet von den Gesellschaften für Infektiologie, antimikrobielle Chemotherapie und Tropenmedizin Deutschlands und Österreichs sowie weiterer unterstützender Gesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Kongressleitung hatten Winfried V. Kern, Freiburg, und G
ünter Weiss, Innsbruck. Das Programm war hervorragend. Viele der sehr jungen Teilnehmer waren begeistert von der guten Atmosphäre beim Kongress und den hochkarätigen Symposien. Mit rund 500 blieb die Zahl der Teilnehmer des KIT2008 etwas unter den Erwartungen.
Neu waren Fellows´ Programme zur Thematik Ultraschall für den Infektiologen bzw. im Sinne eines Mikroskopierkurses. Die Deutsche Medizinische Wochenschrift veröffentlichte zum KIT2008 eine infektiologischen Themen gewidmete Ausgabe. Die Abstracts der Tagung wurden als (CD-) Supplement der Zeitschrift INFECTION veröffentlicht (mit freundlicher Unterstützung der Fa. Wyeth).
Die XDR-Tuberkulose ist weltweit verbreitet, wie aktuelle Untersuchungen der WHO zeigen. Ein amerikanischer Patient mit XDR-Tuberkulose hat im Mai 2007 Aufsehen erregt, weil er eine Transatlantik-Reise nach Europa durchführte. Das RKI gab am 31.5.2007 daher eine Presseerklärung heraus.
Ausschreibung
Der Mukoviszidose e.V. vergibt alle zwei Jahre für eine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Forschung und Therapie der Mukoviszidose den
Adolf-Windorfer-Preis
Der Preis ist mit € 5.000 dotiert und kann an eine Einzelperson oder Gruppe vergeben werden. Für 2011 haben Arbeiten aus der klinischen Forschung Priorität. Abhängig von der Anzahl und Qualität der Eingänge werden auch innovative Projekte aus der präklinischen Forschung berücksichtigt.
Bewerber richten bitte eine maximal zweiseitige Zusammenfassung ihrer wissenschaftlichen Arbeit zusammen mit einer Kopie der dazugehörigen Publikation, sowie einer Publikationsliste und einem tabellarischen Lebenslauf in einfacher Ausfertigung und einer elektronischen Form (pdf.file auf CD-ROM oder als eMail-Attachment) an den Mukoviszidose e.V.. Die Arbeit darf nicht länger als zwei Jahre veröffentlicht sein.
Die Verleihung des Preises erfolgt im Rahmen der Jahrestagung des Mukoviszidose e.V. im Frühjahr 2011. Bewerbungsfrist ist der 31. Dezember 2010.
Kontakt: Mukoviszidose e.V., In den Dauen 6, 53117 Bonn. Tel. 0228-987 80 41 (Frau Frömbgen), Fax 0228-987 80 77, Email Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ,



