BDI-Sektion Infektiologie

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Der BDI - der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. - ist mit rund 25.000 Mitgliedern der größte europäische Fachärzteverband. Der Verband wurde 1959 gegründet. Die zunehmende Spezialisierung in der Inneren Medizin, die zunächst zu den Teilgebieten Gastroenterologie, Kardiologbdi_infektiologie_low.jpgie und Pulmologie führte wurde nur zögerlich vom BDI unterstützt. Inzwischen gibt es im BDI jedoch nicht nur Sektionen für die Schwerpunktgebiete der Inneren Medizin. Auch die Infektiologie wurde 2003 als Quasi-Schwerpunkt im Einvernehmen mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin akzeptiert; entsprechend wurde die BDI-Sektion Infektiologie gegründet. Ein ähnliches Vorgehen wurde für die Geriatrie beschlossen. Der BDI hat so nun 10 Sektionen, daneben mehrere Arbeitskreise.

Der BDI setzt sich in vielen praktisch hochrelevanten Bereichen für eine Verbesserung der beruflichen Bedingungen von Internisten und für qualitativ hochstehende Patientenversorgung durch Internisten ein. Ziele sind u.a.

  • Zusammenarbeit zwischen Klinik und Praxis „Soviel ambulant wie möglich – soviel stationär wie nötig”
  • Abbau von Konkurrenzdenken und Fronten und den Aufbau einer intensiven Kommunikation der Beteiligten und konsiliarische Kooperation zwischen niedergelassenem Arzt in der Praxis und kompetenten Klinikspezialisten
  • Keine Behinderungen bei prä- und poststationärer Behandlung
Die BDI-Sektion Infektiologie ist bestrebt, Infektiologie zu einem Schwerpunkt der Inneren Medizin zu machen. Es besteht eine enge Kooperation mit der DGI, mit den niedergelassenen HIV-Medizinern (DAGNÄ) und mit dem BDI-Arbeitskreis Tropen-/Reisemedizin und Impfwesen. Im derzeitigen Vorstand (2009-2011) sind Andrew Ullmann, Mainz, und (als Vertreter) Eckhart Fröhlich, Stuttgart, und Winfried V. Kern, Freiburg.